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Stadt fordert sofortigen Zelt-Abbau in der Erstaufnahme

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Der Freistaat gerät wegen seiner Asylpo­litik zuneh­mend ins Kreuz­feuer der Kritik. Grund ist die völlig überfüllte Chemnitzer Erstauf­nah­me­ein­rich­tung. Nachdem dort jetzt sogar Zelte für Flücht­linge errichtet wurden, ist die Empörung im Rathaus groß. Oberbür­ger­meis­terin Barbara Ludwig forderte die Landes­di­rek­tion auf, die Zelte umgehend wieder abzubauen. Diese Art der Unter­brin­gung sei gegen­über den Flücht­lingen und Anwoh­nern nicht verant­wortbar - zudem habe es die Zusage gegeben, keine Zelte in dem Heim aufzu­stellen. Die Landes­di­rek­tion habe ihr Wort gebro­chen und eine Grenze überschritten, sagte Ludwig. Das Agieren des Freistaates bezeich­nete sie als dilet­tan­tisch. Die Oberbür­ger­meis­terin befürchtet, dass die Stimmung in der Stadt kippt. Wenn der Freistaat Vertrauen schaffen wolle, sei dieses Vorgehen der falsche Weg.