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Stadionprojekt nimmt zweite Hürde im Stadtrat

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Das neue CFC-Stadion kann wie geplant gebaut werden. Die Stadt­räte stimmten auch im zweiten Anlauf mit großer Mehrheit für das Projekt. Es gab 33 Ja- und 21 Nein-Stimmen. Die Beschluss­fas­sung zum Stadion-Umbau musste wieder­holt werden, weil die Landes­di­rek­tion recht­liche Bedenken angemeldet hatte. An der ersten Abstim­mung waren auch Abgeord­nete betei­ligt, die im Aufsichtsrat des CFC sitzen. Eberhard Langer und Wolfgang Meyer verließen diesmal den Saal, als der Tages­ord­nungs­punkt aufge­rufen wurde. Auch Tino Fritz­sche, der mit den Himmel­blauen geschäft­lich verbunden ist, nahm nicht an der Abstim­mung teil. Das alte Stadion an der Gellert­straße soll ab kommenden Jahr bei laufendem Spiel­be­trieb in eine moderne Fußball­arena umgestaltet werden. Geplant sind rund 15.000 Zuschau­er­plätze - alle komplett überdacht. Bauherr wird die kommu­nale Gebäu­de­wirt­schaft sein. Das Wohnungs­un­ter­nehmen nimmt dafür einen Kredit auf, für den das Rathaus bürgt. Steht die neue Spiel­stätte, übernimmt die Stadt 20 Jahre lang die Miete von jährlich zwei Millionen Euro - der CFC zahlt ledig­lich die Betriebs­kosten. Der Verein soll sich erst an der Finan­zie­rung betei­ligen, wenn er dazu wirtschaft­lich in der Lage ist, zum Beispiel nach dem Aufstieg in die 2. Bundes­liga.