Staatsanwaltschaft ermittelt zu Sex-Vorwürfen im Frauenknast
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Der Sex-Skandal im Chemnitzer Frauengefängnis hat personelle Konsequenzen. Zwei Wärter wurden inzwischen vom Dienst suspendiert. Sie sollen sich mit Gefangenen eingelassen haben. Laut Justizministerium sind die beiden Mitarbeiter bis auf Weiteres beurlaubt und werden wahrscheinlich auch nicht in den Frauenknast an der Reichenhainer Straße zurückkehren. Sexueller Kontakt zwischen Häftlingen und Aufsehern sei verboten, auch wenn dieser einvernehmlich geschehe, sagte eine Ministeriumssprecherin. Die Vorwürfe waren durch eine anonyme Anzeige bekannt geworden. Die genauen Hintergründe sind noch unklar.