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Splash 2005 in Gefahr

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Europas größtes Hip-Hop-Festival Splash geht unserer Stadt mögli­cher­weise verloren. Diese Gefahr droht, weil der Stausee in diesem Jahr die Miete drastisch erhöhen will - offenbar um das Doppelte. Bei einem derart hohen Preis sei das Festival wirtschaft­lich nicht mehr machbar, so die Veran­stalter. Den jetzt vorlie­genden Mietver­trag wollen sie so nicht akzep­tieren. Sie wollen sich nun mit der Stadt zusam­men­setzen, um so schnell möglich einen Kompromiß zu finden. Sollte es dabei keine Lösung geben, werde man sich nach Alter­na­tiven umsehen müssen, sagte Festi­val­spre­cher Jan Voigt­mann. In den vergan­genen vier Jahren habe es bereits eine Preis­stei­ge­rung von 400 Prozent gegeben. 2004 mußten die Splash-Macher mehr als 30.000 Euro Miete bezahlen, darin waren aber Reini­gungs- und Repara­tur­kosten noch nicht enthalten. Das Hip-Hop-Festival Splash startete 1998 im Kraft­werk an der Zwickauer Straße, seit 1999 geht das Spektakel am Stausee Oberra­ben­stein über die Bühne. Dieser muß dafür immer zehn Tage schließen. Bei schönem Wetter kommen pro Tag rund 2.000 Badegäste - die doppelt so viele Einnahmen bringen wie die Splash-Miete.

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Jan Voigt­mann hören