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Spezialkräfte der Polizei trainieren den Ernstfall

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Nach fast zwölf Stunden ist am Abend die gemein­same Übung des Landes­kri­mi­nal­amtes und der Polizei­di­rek­tion Chemnitz-Erzge­birge zu Ende gegangen. Ein Spezi­al­kom­mando befreite in Schnee­berg die letzten zwei von insge­samt sechs Geiseln, nahm drei Geisel­nehmer fest und stellte das erbeu­tete Bargeld sicher. Die großan­ge­legte Übung mit rund 300 Einsatz­kräften hatte gestern Vormittag mit einem simulierten Banküber­fall in Chemnitz ihren Anfang genommen. Den vermeint­li­chen Tätern war nach dem Überfall mit einem Geldtrans­porter die Flucht gelungen - daraufhin war die Übung ins Erzge­birge verla­gert worden. Dort konnten die Bankräuber am Abend schlie­ß­lich überwäl­tigt und die Geiseln befreit werden. Der Übungs­ein­satz mit dem Namen Phoenix II war die größte Polizei­übung, die es je im Chemnitzer Raum gegeben hat. Ein halbes Jahr haben die Vorbe­rei­tungen dazu gedauert.