Sparprogramm soll Minus im Haushalt reduzieren
Das neue Sparprogramm der Rathausspitze soll insgesamt mehr als sieben Millionen Euro in die klamme Haushaltskasse der Stadt spülen. Dazu müssen laut Kämmerer Berthold Brehm allerdings alle 56 Maßnahmen 1:1 umgesetzt werden. Das Konzept haben Wirtschaftsprüfer aus Nürnberg erarbeitet. 300.000 Euro hat sich das die Stadt kosten lassen. Laut dem Konzept soll die Zahl der Ämter in der Stadtverwaltung von 29 auf 24 reduziert werden, 90 Stellen wollen die Experten streichen. Das Wildgatter in Rabenstein soll geschlossen werden, genauso wie die Freibäder in Erfenschlag und Wittgensdorf. Weiterhin wird vorgeschlagen, die Betreuungzeiten in den Kitas für nichtberufstätige Eltern zu reduzieren - auch 32 Spielplätze stehen auf der Streichliste. Die Ortschaftsräte sollen aufgelöst werden, die Sportförderung zurückgeschraubt werden. Die Vorschläge werden jetzt in den Stadtratsfraktionen diskutiert, am 18. Dezember soll das Sparkonzept dann vom Stadtrat verabschiedet werden.