Sozialministerin lädt zu Gespräch für erzgebirgische Weihnachtsmärkte
Damit die Weihnachtsmärkte im Erzgebirge stattfinden können, hatten sich sechs Städte an das Sozialministerium gewandt. Ministerin Petra Köpping hat nun einen Gesprächstermin angekündigt, um gemeinsam Lösungen zu finden. Das sagte sie bei einem Termin in Aue auf unsere Nachfrage.
Die Weihnachtsmärkte seien auch mit der jetzigen Coronaverordnung möglich, so die SPD-Politikerin. Sie könne sich aber weitere Vereinfachungen vorstellen. Beispielsweise dass die 3G-Regel stichprobenartig kontrolliert wird und damit eine Absperrung des Geländes entfallen kann.
Freiberg, Annaberg-Buchholz, Marienberg, Olbernhau, Schneeberg und Schwarzenberg hatten in einem offenen Brief einheitliche und umsetzbare Regeln für die traditionellen Märkte und Bergparaden gefordert. Bis Mitte Oktober müssten die Städte Planungssicherheit haben, sonst drohe eine erneute Absage.