Sozialministerin Klepsch begrüßt Verbot geschäftsmäßiger Sterbehilfe
Sozialministerin Barbara Klepsch hält das Verbot einer geschäftsmäßigen Sterbehilfe in Deutschland für richtig. "Aus meiner Sicht darf es kein Geschäft mit dem Tod geben. Ein Mensch soll nicht durch die Hand eines anderen Menschen, sondern an der Hand eines anderen Menschen friedlich sterben", sagte die Ministerin am Freitag in Dresden. Gerade die Ausweitung der Hospizarbeit und Palliativmedizin sei die richtige Antwort auf Ängste, die vor großen Schmerzen am Ende des Lebens stehen, so Klepsch. Der Bundestag hatte am Freitag beschlossen, das geschäftsmäßige Sterbehilfe verboten wird. Laut Gesetz dürfen Vereine oder Einzelpersonen keine Beihilfe zum Suizid als Dienstleistung anbieten. Es drohen bis zu drei Jahre Haft, wenn einem Sterbewilligen, zum Beispiel einem unheilbar Krebskranken, geschäftsmäßig ein tödliches Medikament gewährt wird.