Soziale Härtefälle überfordern Kinder- und Jugendnotdienst
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In Chemnitz geraten immer mehr Kinder und Jugendliche ins soziale Abseits. Der Kinder- und Jugendnotdienst hat alarmierende Zahlen vorlegt - demnach müssen derzeit pro Monat teilweise dreimal mehr Heranwachsende in Obhut genommen werden als noch im Vorjahr. Ein weiteres Problem sieht die Einrichtung in der massiven Missachtung der aufgestellten Regeln. So hielten sich in diesem Jahr mehr als 500 Jugendliche nicht an die vereinbarten Ausgangszeiten. Im Vorjahr gab es nur 125 derartige Fälle.