Sozialdienst muss Beratung einschränken

Zuletzt aktualisiert:

Der Personalmangel in der Chemnitzer Stadtverwaltung hat unter anderem dazu geführt, dass das Jugendamt seine Beratung einschränken musste. Das geht aus einer Antwort von Sozialbürgermeisterin Dagmar Ruscheinsky auf eine Stadtratsanfrage der FDP hervor.

Demnach sind derzeit im Allgemeinen Sozialdienst acht Stellen unbesetzt. Das führt dazu, dass Eltern länger auf einen Beratungstermin warten müssen, Hilfeplanungen verschoben werden oder Hilfen auch auslaufen. Das Jugendamt musste eine Prioritätsliste aufstellen. An erster Stelle werden Kindswohlgefährdungen bearbeitet.