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Sozialbür­germeister stellt Tietz unter Zwangsverwaltung

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Vor dem Hinter­grund der Sparde­batte in unserer Stadt hat das Tietz seine Eigen­stän­dig­keit aufgeben müssen. Das Kultur­haus steht ab sofort unter der Verwal­tung von Sozial­bür­ger­meister Philipp Rochold. Das bestä­tigte der stell­ver­te­tende Betriebs­leiter des Tietz, Andreas Bochmann. Alle wichtigen Entschei­dungen gehen damit nur noch über Rocholds Tisch - die Betriebs­lei­tung des Hauses muss künftig alles mit dem Sozial­de­zernat abstimmen. "Wir arbeiten jetzt wie ein Amt", sagt Bochmann. "Die Eigen­be­triebs­re­ge­lung wird hinfällig." Rochold machte auch gleich drei Perso­nal­ent­schei­dungen rückgängig, unter anderem die Weiterb­schäf­ti­gung eines Azubis. Die Mitar­beiter wollen sich das nicht gefallen lassen und prüfen jetzt arbeits­recht­liche Konse­quenzen.