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Soko-Chemnitz sorgt weiter für Zündstoff

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Die umstrittene Internetseite „Soko Chemnitz“ wurde dafür benutzt, um das Netzwerk der rechten Szene zu durchleuchten. Das geben die Initiatoren der Aktion selbst auf der Seite bekannt - die Steckbriefe dort sind verschwunden. Wer auf dem Portal die Suchfunktion nutzte und seinen Namen eingab, hat sich möglicherweise selbst identifiziert. Das sei das Ziel gewesen, so die Berliner Künstlergruppe, die hinter der Aktion steckt. Was mit den Daten passiert, ließ man offen.

Zitat von der Seite: "Jedem Besucher der Seite wurde ein zufälliges Sample aus nur 20 Profilen pro Kategorie ausgespielt. Die Suchdaten wurden gemäß Datenschutzbestimmung wie bei allen Web-Suchdiensten mitgeloggt und einer pseudonymisierten Benutzerkennung zugewiesen. Als nächstes haben mehr als 62 Prozent der relevanten Besuchergruppe unsere Datenbanken nach Familienangehörigen durchforstet, bevor im Schnitt nach 6,72 Freunden oder Bekannten gesucht wurde. Die Suchanfrage förderte nicht nur jede Menge vollständiger Namen zutage, sondern auch Wahrscheinlichkeitswerte: wenn Du uns einen von 1.500 Namen gibst, die wir schon kennen, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Du mehr von dem weißt, was wir wissen wollen."