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Hochwasserlage in Chemnitz entspannt sich

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Das extreme Tauwetter und der Dauerregen haben in Sachsens Flüssen das Hochwasser weiter ansteigen lassen. Gegen 3 Uhr heulten am Heiligabend in Chemnitz das erste Mal die Sirenen, als die Hochwasserwarnstufe 2 überschritten wurde. Die Pegel stiegen rasch an, so dass gegen 6 Uhr bereits Warnstufe 3 ausgerufen werden musste, nachdem die Chemnitz den Wasserstand von 2,80 Meter überschritten hatte. Gegen 18 Uhr konnte die Warnstufe 3 wieder aufgehoben werden.

Mehrere Straßen sind wegen Hochwassers gesperrt. In der Zufahrt zum Neefepark war eine Frau in ihrem Auto von den Wassermassen eingeschlossen und musste von der Feuerwehr gerettet werden. Auch Teile der Schloßteichinsel wurden überflutet.

Die Hochwasserlage in Chemnitz hat sich in der Nacht zum ersten Weihnachtsfeiertag deutlich entspannt. So schnell wie Flut kam, ist sie auch wieder verschwunden. Aktuell gilt für die Chemnitz noch Warnstufe 1, die Pegel fallen aber weiter. Die Würschnitz führt in Jahrsdorf bereits wieder Normalwasser, für die Zwönitz gilt in Burkhardtsdorf noch Warnstufe 1.

Das Hochwasser hat sich inzwischen auf das Einzugsgebiet der Freiberger Mulde verlagert. So wurde für die Föha Warnstufe 2 ausgerufen, in Kriebstein galt für die Zschopau zeitweise Hochwasserwarnstufe 3. Aber auch dort gehen die Pegel bereits wieder zurück.

 

Auf der B173, in der Unterführung der Zufahrt zum Neefepark, war eine Frau in ihrem Fahrzeug in den Wassermassen gefangen und musste von der Feuerwehr durchnässt und unterkühlt befreit werden.