Sicherheitsempfinden in Chemnitz nimmt ab
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Im Zusammenhang mit der Asylproblematik beklagen viele Chemnitzer eine Zunahme der Kriminalität, vor allem bei Diebstählen. Auf einer Einwohnerversammlung am Montagabend in der Jakobikirche sprach Polizeipräsident Uwe Reißmann dagegen von Einzelfällen, nannte allerdings keine Zahlen. Ladenbesitzern riet Reißmann, selbst für die Erhöhung der Sicherheit zu sorgen, notfalls mit privaten Wachdiensten. Personell sei die Polizei an die Grenze der Belastbarkeit gekommen. Besserung scheint nicht in Sicht: In den nächsten Jahren sollen allein in Chemnitz weitere 300 Stellen abgebaut werden.