Sechs Jahre Jugendhaft im Gornsdorfer Totschlagsprozess
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Im Prozess um die tödliche Messerattacke von Gornsdorf ist die Angeklagte zu sechs Jahren Jugendhaft verurteilt worden. Das Chemnitzer Landgericht sah es als erwiesen an, daß die 18-jährige Anfang des Jahres ihren 25 Jahre alten Ex-Freund mit einem Küchenmesser erstochen hat. Das Motiv war Eifersucht. Die junge Frau, die unter einer Persönlichkeitsstörung leidet, hatte die Tat gestanden. Nach Aussage des Gutachters handelte sie spontan und im Affekt. Der 25-jährige Mann hatte sich kurz vor der Tat von ihr getrennt - sie wollte ihn mit aller Macht wiedergewinnen.