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Schweinepest-Verbotszone im Kreis Görlitz wird erweitert

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Sachsen verstärkt den Schutz gegen die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest. Die Verbotszone im Kreis Görlitz wird auf fast 1.000 Quadratkilometer ausgedehnt und mit einem Zaun umschlossen. Das kündigte heute das Sozialministerium an. Damit erstreckt sich das gefährdete Gebiet im Süden bis zur A 4 und im Westen bis Boxberg. 

Der Verbotszone schließt sich eine Pufferzone an. Sie reicht nun bis Löbau bzw. bis Kubschütz, Großdubrau und Lohsa.  Auf den erweiterten Flächen soll gezielt nach Wildschweinkadavern gesucht werden. Wildschweine gelten als Überträger des Virus. Es werde ein mühsamer und langer Weg, die Seuche einzudämmen„, sagte Sozialministerin Petra Köpping.

In der Verbotszone darf kein Schwarzwild gejagt werden. Hausschweine müssen im Stall gehalten werden. Für Hunde gilt Leinenzwang. 

Der Erreger der Afrikanischen Schweinepest ist für Menschen ungefährlich. Der Ausbruch der Seuche kann aber verheerende wirtschaftliche Folgen für Schweinezüchter in der Region haben.