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Schulze will Bürger stärker in Entscheidungen einbinden

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Nach seinem Wahlsieg will Sven Schulze (SPD) als neuer Oberbürgermeister von Chemnitz vor allem die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt forcieren und Bürger stärker in Entscheidungen einbinden. Ein weiterer Fokus liege auf dem Thema Kulturhauptstadt Europas 2025, sagte der 48-Jährige. Chemnitz hat sich um diesen Titel beworben, Ende Oktober steht die finale Entscheidung der Jury an.

Schulze, bisher Finanzbürgermeister der Stadt, hatte am Sonntag im zweiten Wahlgang 34,9 Prozent der Stimmen erzielt und sich damit gegen seine vier Konkurrenten klar durchgesetzt. Allerdings muss sich der 48-Jährige noch gedulden, bis er offiziell die Nachfolge von Amtsinhaberin Barbara Ludwig (SPD) antreten kann. Am Donnerstag wird zunächst der Stadtwahlausschuss tagen, um das endgültige Ergebnis festzustellen; danach ist die Rechtsaufsichtsbehörde am Zug, um über die Gültigkeit der Wahl zu entscheiden. Wann das konkret sein werde, stehe noch nicht fest, hieß es aus dem Rathaus.

Ludwig legt zum Monatsende ihr Amt nieder. Schulze geht nach eigenen Angaben davon aus, Mitte oder Ende November formell das Amt als Oberbürgermeister zu übernehmen. Derweil dankte SPD-Landeschef Martin Dulig der Amtsinhaberin für ihre Arbeit als Oberbürgermeisterin in den vergangenen 14 Jahren: „Ohne Barbara Ludwig wäre Chemnitz nicht in der erfolgreichen Spur, in der es jetzt ist.“ (dpa)