Schulstandort Weststraße wird wiederbelebt
Die ehemalige Berufsschule an der Weststraße wird wieder aktiviert und zur Grundschule umgebaut. Das hat der Stadtrat beschlossen. Hintergrund sind die steigenden Schülerzahlen auf dem Kaßberg und in Altendorf. Ab Oktober soll das denkmalgeschützte Gebäude saniert und erweitert. 15 Millionen Euro sind für das Projekt veranschlagt. 2023 soll der Standort dann als zweizügige Grundschule in Betrieb gehen.
Das sich in städtischem Eigentum befindende Schulgebäude an der Weststraße wird nicht nur komplett saniert, sondern erhält auch einen Anbau, um die Anzahl der benötigten Räume zu gewährleisten. Denn es wird auch eine Hortbetreuung angeboten. Der Erweiterungsbau wird in die angrenzend geschützte Baumgruppe integriert und grenzt unmittelbar an das denkmalgeschützte Gebäude. Eine Einfeldsporthalle an der Rückseite des Schulgebäudes wird den Sportunterricht absichern. Neben dem Schulsport könnte dann auch Vereinssport in der Halle stattfinden.
Der Erweiterungsbau erhält einen barrierefreien Zugang zum Hof. Die Einfeldsporthalle schließt im Untergeschoss an den Erweiterungsbau an. Wegen der beengten Platzverhältnisse wird die Halle mit den Nebenräumen zur Hälfte in den Boden eingelassen. Die Räume sind komplett unterirdisch. Der oberirdische Sportbereich wird durch seitliche Fenster ausreichend belichtet und belüftet.
Die Umkleiden sowie die Sanitär- und Duschräume werden im Untergeschoss des Erweiterungsneubaus untergebracht und sind barrierefrei an die Halle angebunden. Ein weiterer Zugang erfolgt oberirdisch durch einen Eingangsvorbau. Ein Bolzplatz befindet sich auf dem Dach der Sporthalle.