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Schulen und Kitas in Hotspots müssen wieder schließen

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Angesichts steigender Infektionszahlen müssen viele Schulen in Sachsen wieder geschlossen werden. Betroffen sind die Landkreise Nordsachsen, Zwickau und Erzgebirge. Dort dürfen ab dem 22. März Schulen und auch Kindertageseinrichtungen nicht mehr öffnen. Im Vogtlandkreis - Sachsens Brennpunkt der Corona-Pandemie - sind Schulen und Kindertagesstätten bereits dicht.

Ausgenommen von der Regelung sind die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen und Abschlussjahrgänge. Sie können weiterhin ihre Schulen besuchen. Darauf haben sich Gesundheitsministerin Petra Köpping und Kultusminister Christian Piwarz nach eingehenden Beratungen und Rücksprachen mit Landkreisen verständigt. In den betroffenen Landkreisen wird eine Notbetreuung eingerichtet.

Grund für die Entscheidung sind weiter steigende Inzidenzen in den genannten Landkreisen, die seit mehreren Tagen über 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner liegen.

Demgegenüber sank die Inzidenz in der Stadt Chemnitz unter 100. Damit ist eine Schließung der Einrichtungen in Chemnitz nicht notwendig.

Für den Landkreis Meißen wird die weitere Entwicklung abgewartet, da erst morgen die 5-Tages-Frist gemäß der Corona-Schutz-Verordnung abläuft. In Mittelsachsen bleiben die Schulen geöffnet.

Kultusminister Christian Piwarz bedauert die Entscheidung und sieht Änderungsbedarf für die nachfolgende Corona-Schutz-Verordnung. „Ziel muss es ein, dass nach den Osterferien die Öffnung von Schulen und Kitas durch ein intensives Testregime begleitet werden kann. Damit wäre der Betrieb in den Einrichtungen vergleichsweise sicher. Gleichzeitig kann damit der Inzidenzwert nicht mehr alleinig ausschlaggebend für die Bewertung der Situation sein“, so der Kultusminist