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Schmidt-Rottluffs Wohnmühle wird Denkmal

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Das Eltern­haus des Chemnitz Malers Schmidt-Rottluff wird techni­sches Denkmal. Dazu soll jetzt auch das Innere der ehema­ligen Mühle aufwendig saniert werden - das Geld dafür kommt unter anderem aus dem Denkmal­schutz­pro­gramm des Bundes. Insge­samt stehen dem Förder­verein 200.000 Euro zur Verfü­gung. Im Mittel­punkt der Sanie­rung steht die alte Mühlen­technik, sie soll von einem Mühlen­bauer aus dem Erzge­birge restau­riert werden. Der Verein will das Haus an der Limba­cher Straße künftig als Museum und Veran­stal­tungs­raum nutzen. Karl Schmidt-Rottluff wurde 1884 in Rottluff geboren, das später in Chemnitz einge­meindet wurde. Der Künstler gilt als einer der Klassiker der Moderne und als einer der wichtigsten Vertreter des Expres­sio­nismus.Schmidts Vater war der Mühlen­be­sitzer Fried­rich Schmidt. Karl Schmidt wurde im Wohnge­bäude der Mühle geboren und nannte sich seit 1905 Schmidt-Rottluff. Von 1905 bis 1906 studierte er Archi­tektur an der Techni­schen Hochschule Dresden.