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Schloss-Mitarbeiter erneut im Warnstreik

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Die Mitar­beiter dreier Burgen und Schlösser im Erzge­birge und in Mittel­sachsen sind am Mittwoch erneut in einen Warnstreik getreten. An dem zweit­stün­digen Ausstand betei­ligte sich die Hälfte der insge­samt 35 Beschäf­tigten der Burg Schar­fen­stein, des Schlosses Augus­tus­burg sowie von Schloss und Park Lichten­walde, wie Olaf Broszeit von der Gewerk­schaft Verdi sagte. Sie forderten die Wieder­auf­nahme der nach drei Runden abgebro­chenen Tarif­ver­hand­lungen und einen Tarif­ver­trag analog zu dem der Dresdner Schlösser. Die Lohnun­ter­schiede seien relativ groß und seit zehn Jahren nicht nachge­bes­sert worden, sagte Broszeit. "Die Beschäf­tigten der Schloss­be­triebe gGmbH bekommen für die gleiche Tätig­keit bis zu 500 Euro weniger als ihre Dresdner Kollegen." Die Anglei­chung solle nicht in einem Schritt, sondern langfristig erfolgen. "Aber es muss endlich mal los gehen." Das Angebot der Geschäfts­füh­rung von fünf Prozent Gehalts­er­hö­hung sei unzurei­chend. Die drei Schlösser gelten als beliebte Ausflugs­ziele nicht nur bei Touristen.