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Schadenersatz für Chemnitzer Familie nach tragischem Badeunfall

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Die Familie eines vor drei Jahren beim Baden in Thüringen schwer verun­glückten Chemnitzer Jungen erhält eine Million Euro Schaden­er­satz. Dazu habe sich die Versi­che­rung des Spaßbades in Zeulen­roda in einem sogenannten Risiko­ver­gleich bereit­er­klärt, teilte der Rechts­an­walt der Familie mit. Der damals zwölf Jahre alte Junge war im Januar 2009 von einem Bademeister bewusstlos aus dem Becken gezogen worden. Der Mann leistete Erste Hilfe - doch zwei seiner Kollegen riefen trotz Auffor­de­rung keinen Notarzt. Seitdem liegt das Kind im Wachkoma. Die beiden Verant­wort­li­chen wurden inzwi­schen wegen unter­las­sener Hilfe­leis­tung und Körper­ver­let­zung zu Geldstrafen verur­teilt. Die Mutter lebt mit dem Jungen inzwi­schen in Baden-Württem­berg, weil es dort bessere Behand­lungs­mög­lich­keiten gibt.