Saniertes RAWEMA-Gebäude lässt die Hüllen fallen
Das ehemalige RAWEMA-Gebäude an der Straße der Nationen erstrahlt im neuen Glanz. Seit gestern geben die Baugerüste nach und nach den Blick auf die neue, silberne Fassade frei. Der linke Teil des Hauses ist bereits komplett verkleidet - jetzt geht es an den Ausbau der Geschäfte im Erdgeschoss. Dort ziehen ein Bäcker, ein Fleischer, ein Eiscafé, eine Bank und ein Tabakwarengeschäft ein. Parallel dazu wird am rechten Gebäudeteil weitergearbeitet. Ende April sollen an dem Büro- und Geschäftshaus die letzten Hüllen fallen. Die Eröffnung ist nach Angaben des Investors Claus Kellnberger für Herbst geplant. Zum Vermietungsstand der oberen Etagen äußerte er sich zurückhaltend. "Wir sind mit vielen Interessenten in Verhandlung" sagte Kellnberger. Details wollte er nicht nennen. "Einige wollen sogar erst die Fassade und damit das Gebäude als Ganzes sehen, bevor sie den Mietvertrag unterschreiben." Der Umbau des achtstöckigen Hauses hatte sich durch den harten Winter um mehrere Wochen verzögert. Kellnberger ist aber trotzdem optimistisch, dass der Übergabetermin im Oktober gehalten werden kann. Bis dahin sollen auch die Außenanlagen fertiggestellt sein.