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Sanierter Schornstein soll zum Kunstwerk werden

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Nach mehreren Monaten Pause wird auf dem Schorn­stein des Chemnitzer Heizkraft­werkes wieder gearbeitet. Die Sanie­rungs­ar­beiten an dem 300 Meter hohen Bauwerk waren über den Winter aus Sicher­heits­gründen unter­bro­chen worden. Jetzt geht die Besei­ti­gung der Witte­rungs­schäden planmäßig weiter. Danach erhält die Esse einen Schutz­an­strich und soll zudem auf der gesamten Länge mit einem Kunst­werk verziert werden. Vier Künstler haben dazu ihre Entwürfe einge­reicht. Nächste Woche wird bekannt gegeben, wer den Schorn­stein verschö­nern darf. Die General­di­rek­torin der Chemnitzer Kunst­samm­lungen, Ingrid Mössinger, wird den Sieger­ent­wurf am Mittwoch gemeinsam mit Oberbür­ger­meis­terin Barbara Ludwig und den Vorständen des Strom­ver­sor­gers Eins-Energie der Öffent­lich­keit präsen­tieren. Die Sanie­rung des Schorn­steins hatte im vergan­genen Jahr begonnen und soll insge­samt drei Jahre dauern. Wind und Wetter hatten dem 300 Meter hohen Riesen über die Jahre heftig zugesetzt. Zwei Millionen Euro werden in die Besei­ti­gung der Schäden inves­tiert.