Sächsisches Abschiebegefängnis zusätzlich gesichert

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Im Januar waren drei arabische Abschiebehäftlinge aus der sächsischen Vollzugseinrichtung an der Hamburger Straße in Dresden geflohen. Auf unsere Nachfrage hat die Landesdirektion Sachsen mitgeteilt, dass die Sicherheitsmaßnahmen dort mittlerweile erhöht worden sind. Die Landesdirektion Sachsen hatte zusammen mit dem sächsischen Landeskriminalamt geprüft, wie Ausbrüche besser verhindert werden können. Jetzt sind Konsequenzen gezogen worden.

Der zweite Pressesprecher der Landesdirektion Sachsen Dr. Gunter Gerick hat unserem Sender mitgeteilt, dass die fünf Meter hohen Zäune auf der Spitze zusätzlich mit NATO-Stacheldraht gesichert worden sind. Kontrollgänge sind mit NATO-Draht und auch Barrieren verstärkt worden. Wie viele Beamte und Wachschützer zusätzlich eingesetzt werden, will die Landesdirektion aus Sicherheitsgründen nicht verraten. Hier will man sich nicht in die Karten gucken lassen.

Am 18. Januar waren ein Marokkaner und zwei Tunesier im Alter zwischen 20 und 29 Jahren beim Hofgang über zwei Zäune geklettert und geflüchtet.