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Sächsische Kommunen wollen an „Bitcoin-Schatz“

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Der sächsische Bitcoin-Schatz weckt Begehrlichkeiten. Auch die Städte, Gemeinden und Landkreise wollen davon profitieren.  Die beiden kommunalen Spitzenverbände fordern eine Beteiligung von 35 Prozent am Verkaufserlös beschlagnahmter Bitcoins.  Das wären im aktuellen Fall 924 Millionen Euro.  

Damit könnten die Kommunen ihre Haushaltslöcher stopfen und  dringend benötigte Investitionen auf den Weg bringen.  Der Freistaat hatte fast 50.000 Bitcoins innerhalb eines Strafverfahrens beschlagnahmt und verkauft.  Es gibt aber noch ein Problem: Von Rechts wegen kann Sachsen das Geld noch gar nicht für sich verbuchen. Darüber muss zum Abschluss eines noch laufenden Strafverfahrens erst eine gerichtliche Entscheidung getroffen werden. (dpa/red)