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Sachsens Winterdienst ist bereit

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Für die Autobahnmeisterein in Sachsen beginnen traditionell am 1. November der Winter. Dann gehen die Mitarbeiter der Meistereien vom Betriebsdienst in den Schichtdienst über, so die Autobahn GmbH. So sollen sie im Bedarfsfall rund um die Uhr und an sieben Tagen in der Woche auf Glätte und Schneefall reagieren können.

„Die kalten Monate stellen für unseren Betriebsdienst eine sehr große Herausforderung dar. Wir Autobahner sind dafür gewappnet und sorgen  jederzeit für sichere Autobahnen“, sagt Christian Milster, der Leiter der  Außenstelle Dresden. 

In Sachsen sind 248 Kolleginnen und Kollegen in den sechs Autobahnmeistereien im Einsatz, um mit insgesamt 62 Fahrzeugen die Autobahnen in einen befahrbaren Zustand zu bringen. Laut der Autobahn GmbH werden knapp 500 Kilometer, die sich durch die Strecke sowie Anschlussstellen und Rastanlagen ergeben, in sogenannten Räumschleifen befahren. Neben Fahrzeugen und Personal kommt es aber vor allem auf ausreichend Streugut an: Die Kapazitäten der Lager und der zusätzlichen Silos haben, je nach Standort, ein Volumen von 100 bis 3.500 Tonnen und werden permanent nachgefüllt.

Bei starkem Schneefall fahren mehrere Fahrzeuge als Räumstaffel in die jeweiligen Betreuungsbereiche. Dabei wird zunächst der Schnee beräumt, ehe mit Taumittel die Glättebildung abgewehrt wird.