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Sachsens Krankenhäuser brauchen Blut

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Die Krankenhäuser in Sachsen benötigen mehr Blutkonserven. Im Freistaat sei die Versorgung mit Blutpräparaten auf einem sehr, sehr niedrigen Niveau stabil, sagte Kerstin Schweiger vom DRK-Blutspendedienst Nordost. Die Situation könne aber täglich kippen.

Gründe seien zum einen die Herbstferien, in denen viele verreist waren. Aber auch Menschen, die mit Corona infiziert oder in Quarantäne sind, dürften nicht spenden, ebenso Kontaktpersonen von Infizierten. Darum ruft das DRK alle auf, die gesund sind, Blut zu spenden.

Blutspenden unterliegt laut DRK nicht der 3G-Regelung. „Bei uns darf jeder spenden, der symptomfrei ist“, sagte Schweiger. Es gelte ein abgestimmtes Sicherheitskonzept mit Abständen, zudem seien die Termine auch online buchbar, um unnötige Wartezeiten zu vermeiden.