Sachsens Kommunen rüsten sich für den Winter
Nach den spätsommerlichen Temperaturen der vergangenen Tage gibt es nun in Sachsen einen Vorgeschmack auf den Winter: Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zieht eine Kaltfront heran, die Schneefallgrenze sinkt bis zum Mittwoch auf etwa 800 Meter. Die Kommunen geben sich gerüstet: „Die Salzlager sind gefüllt, die Lieferverträge geschlossen“, sagte Mario Graupner, der Leiter des Bauhofs in Oberwiesenthal. Streu- und Räumfahrzeuge stünden bereit, wenn es den ersten Schnee geben sollte. Auch die Städte im Flachland haben vorgesorgt. Dresden hat rund 3500 Tonnen Streusalz für die kalte Jahreszeit eingelagert. Wegen des vergangenen milden Winters mussten laut Stadt nur rund 2000 Tonnen Salz nachbestellt werden.Leipzig hat im vorigen Winter etwa 800 Tonnen Streusalz verbraucht - und damit deutlich weniger als in anderen Jahren. „Wir hatten auch schon einmal 7000 Tonnen“, erklärte eine Sprecherin der Stadtreinigung. (DPA)