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Sachsens Jobcenter helfen verstärkt bei Weiterbildung

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Seit Januar gibt es das Bürgergeld als Nachfolge von „Hartz IV“. Seit diesem Monat ist die zweite Stufe gestartet, mit der sich Arbeitslose auch in Sachsen besser weiterbilden können sollen. Das hat der Chef der Arbeitsagentur Sachsen, Klaus-Peter Hansen, unserem Sender mitgeteilt.

Wenn Weiterbildung ein Schritt sei, um langfristig die Hilfebedürftigkeit zu beenden, dann könne sie jetzt Vorrang bekommen vor der Annahme einer Arbeitsstelle, so Hansen. Wer eine Weiterbildung macht, bekommt monatlich zwischen 75 und 150 Euro mehr Geld; wer einen neuen Berufsabschluss macht, erhält eine Prämie von 1.000 oder sogar 1.500 Euro.

Außerdem hätten Bürgergeld-Empfänger auch in Sachsen jetzt mehr Mitspracherecht, um mit den Experten der Jobcenter zu klären, welcher Weg eingeschlagen werden soll, so Hansen weiter.