Sachsens Bauern haben weiter mit Trockenheit zu kämpfen

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Autor: dpa

Sachsens Bauern blicken mit Sorge auf die anhaltende Trockenheit. Auf sandigen Böden wie in Nordsachsen rechnet der Sächsische Landesbauernverband (SLB) in diesem Jahr mit Ertragseinbußen beim Getreide von bis zu zehn Prozent gegenüber dem fünfjährigen Durchschnitt in Sachsen. Grund dafür sei der fehlende Regen in den vergangenen Wochen, sagte Verbandspräsident Wolfgang Vogel am Montag in Grimma.

Zwar hätten die vergangenen Hitzetage die Hoffnung auf eine gute Ernte gedämpft, sagte Sachsens Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt (CDU). Dennoch sei er zufrieden mit Qualität und Ertrag der Wintergerste. «Es ist schwierig, eine Schätzung abzugeben.» Er hoffe, dass sich die «Notsituation» des vergangenen Jahres nicht wiederholt.

Von den Dürrehilfen des Bundes profitierten im Freistaat nach dem Hitzesommer im vergangenen Jahr 248 Betriebe, wie der Minister sagte. Ausgezahlt wurden demnach 20 Millionen Euro. Bundesweit bekamen Bauern 240 Millionen Euro ausgezahlt.