• Waldarbeiter (Archivfoto: Sachsenforst)

    Waldarbeiter (Archivfoto: Sachsenforst)

Sachsenforst fürchtet Borkenkäferplage nach Sturmtief Eberhard

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Sturmtief "Eberhard" hat in Sachsen erhebliche Schäden angerichtet. Der Staatsbetrieb "Sachsenforst" spricht von einem äußerst ungünstigen Zeitpunkt. Die Experten befürchten wieder eine Borkenkäferplage.

In Wäldern im gesamten Freistaat sind mindestens eine halbe Million Kubikmeter Holz geschädigt worden. Das ist ein fast ein Viertel der Bäume, die sonst im ganzen Jahr geschlagen werden. Das hat Renke Coordes vom "Sachsenforst" unserem Sender gesagt. Die Schwerpunkte liegen in den Landkreisen Sächsische Schweiz - Osterzgebirge und Mittelsachen.

Die umgestürzten Bäume müssen schnellst möglich aus den Wäldern geholt werden. Denn Milliarden Borkenkäfer wollen sich spätestens im April in dem Schadholz vermehren. Als letztes Mittel müsste auch gespritzt werden.