Sachsen will Impfskeptiker gezielt ansprechen
Sachsen will Menschen, die einer Corona-Impfung kritisch gegenüber stehen, gezielt ansprechen. Dafür werden Postsendungen, Anzeigen in Tages- und Wochenzeitungen sowie Social-Media-Filme vorbereitet, wie das Gesundheitsministerium am Dienstag mitteilte.
Die Kampagne basiert auf einer Zielgruppenmodellierung, die das Gesundheitsministerium in Auftrag gegeben hatte. Ziel war es, herauszufinden, wie und wo sich Impfskeptiker am besten erreichen lassen. Die Untersuchung wurde im Erzgebirgskreis durchgeführt, weil die Impfquote dort mit weniger als 40 Prozent besonders gering ist.
Sozialministerin Petra Köpping sagte laut Mitteilung, dass Sachsen weiterhin möglichst viele Menschen für die Coronaschutzimpfung erreichen wolle. „Deshalb werden wir uns demnächst direkt an die Haushalte wenden, wo wir die Zielgruppe vieler noch nicht geimpfter Menschen vermuten. Dafür liefert uns die Studie wichtige Erkenntnisse.“ ( dpa )
