Sachsen will Corona-Regeln lockern - vieles unter 2G plus
Sachsen plant Lockerungen seiner Corona-Schutzmaßnahmen. Am Freitagabend verständigte sich das Kabinett in Dresden auf Eckpunkte. So sollen Theater, Kinos Museen, Fitnessstudios und Hotels ab 14. Januar mit der 2G-plus-Regel wieder öffnen, wenn die Situation in den Krankenhäusern das zulässt. Zutritt erhalten dann Genesene und Geimpfte mit einem zusätzlichen Test. Wer geboostert ist, braucht keinen Test. Das gilt auch für unter 18-Jährige und diejenigen, die vor maximal drei Monaten genesen sind oder doppelt geimpft wurden.
2G plus soll auch für die Gastronomie, für Messen, Kongresse und Sport im Innenbereich gelten - in einigen Bereichen mit einer Beschränkung der Teilnehmerzahl. Die Gastronomie soll bis 22 Uhr öffnen dürfen. Für Skilifte ist die 2G-Regelung geplant.
Unabhängig von der Inzidenz sollen fortan an ortsfesten Versammlungen statt bisher 10 dann 200 Personen teilnehmen können. Wenn die Überlastungsstufe in Krankenhäusern an fünf aufeinander folgenden Tagen unterschritten ist, können bis zu 1.000 Personen demonstrieren und müssen auch nicht mehr an einem Ort verweilen.
Liegt die 7-Tage-Inzidenz fünf Tage hintereinander über 1.500, greift eine Hotspot-Regelung. Dann werden alle Lockerungen zurückgenommen und auch die Gastronomie muss schließen. Das gilt auch, wenn die Überlastungsstufe in den Kliniken erreicht ist.
Die neuen Regeln sollen am 14. Januar in Kraft treten und bis zum 6. Februar gelten. Die Verordnung soll am nächsten Mittwoch im Kabinett beschlossen werden.