Sachsen will 55 Millionen in Brandschutz stecken

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Mit insgesamt bisher 55 Millionen Euro fördert der Freistaat 2022 und 2023 Investitionen in den Brandschutz. Waldbrände zeigten wie wichtig flächendeckender Brandschutz sei, sagte Innenminister Armin Schuster (CDU) am Montag laut Mitteilung in Dresden. Er dankte "allen Kräften, die mit hohem persönlichen Einsatz und teilweise über Belastungsgrenzen hinaus an der sächsisch-brandenburgischen Grenze die Waldbrände bekämpfen".

Bereits zu Monatsbeginn wurden der Landesdirektion nach Ministeriumsangaben 21 Millionen Euro für 2022 und 11 Millionen Euro sogenannte Vorausermächtigungen zugewiesen, um Projekte 2023 weiter zu finanzieren. Nun folgten weitere rund 19 Millionen Euro für 2022 und zusätzlich vier Millionen Euro Vorausermächtigungen. Das Geld wird für Feuerwehrgerätehäuser oder zur Beschaffung von Einsatzfahrzeugen und Ausrüstung verwendet.

Laut Schuster stehen damit die für 2022 zur investiven Förderung des Brandschutzes veranschlagten Mittel im vollen Umfang zur Verfügung, plus Vorausermächtigungen von derzeit rund 15 Millionen Euro.

"Feuerwehren sind eine tragende Säule unserer Sicherheitsstruktur", sagte er. Eine gute Ausstattung sei "zwingende Voraussetzung, um auch Einsätze wie derzeit erfolgreich zu bewältigen". Die Fördermittel werden nun an die Landkreise weitergereicht - das Geld dann nach im Vorfeld aufgestellten Prioritätenlisten verteilt. (dpa)