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Sachsen weiter unter den Schlusslichtern beim Impfen

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Sachsen gehört weiter zu den Schlusslichtern bei den Coronaschutz-Impfungen. Erst knapp 20 Prozent der ab 80-Jährigen seien vollständig geimpft worden, erklärte der sächsische FDP-Bundestagsabgeordnete Torsten Herbst mit Verweis auf die Zahlen des Robert-Koch-Instituts. Bei der Quote der Erstimpfungen liege der Freistaat sogar auf den letzten Platz. Sie beträgt rund 36 Prozent.  

Sachsen müsse alle Möglichkeiten ausschöpfen, um die Senioren ab 80 schnellstmöglich zu erreichen, so Herbst. „Dazu müssen alle Senioren, die bisher keinen Impftermin haben,  angeschrieben werden. Außerdem muss die Kapazität der Impftermin-Hotline erhöht werden. Zudem müssen die Heim- und Hausbesuche der mobilen Impfteams ausgebaut sowie kostenlose Impftaxis angeboten werden. Ebenso muss schnellstmöglich die flächendeckende Impfung bei Hausärzten starten.“