Köpping stellt Eckpunkte der Corona-Schutzverordnung vor

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Sozialministerin Petra Köpping (SPD) informierte am Donnerstag über die Eckpunkte der neuen Corona-Schutzverordnung, die am Freitag beschlossen werden soll und zum größten Teil schon bekannt ist. Demnach wird Sachsen ab kommenden Montag Kitas und Grundschulen für einen eingeschränkten Betrieb wieder öffnen. Wenn die Sieben-Tage-Inzidenz (Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen) an fünf aufeinanderfolgenden Tagen überschritten ist, müssen Kita und Schulen wieder schließen.

Köpping zufolge bleiben alle Kontaktbeschränkungen in Kraft. Alle Beschlüsse der Konferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Länderchefs würden umgesetzt. Friseure sollen ab 1. März öffnen dürfen, Personal und Kunden dann medizinische Masken tragen. Ob es eine Pflicht zur wöchentlichen Testung der Beschäftigten gibt, werde derzeit noch geprüft. Gleiches gelte für die Öffnung der Fußpflege, auf die viele Menschen angewiesen sind. Zudem plane man eine Pflicht zum Tragen medizinische Masken im Auto, wenn mehr als ein Hausstand mitfährt.

Bei Musikschulen soll Einzelunterricht möglich sein, vor allem wenn es um die Studienvorbereitung geht. Zudem soll ab Montag das Bestell- und Abholsystem «Click and Collect» gestattet sein. Wie bisher gilt: Wenn landesweit die Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 liegt und dieser Wert auch in einzelnen Landkreisen erreicht ist, können diese in eigener Regie über eine Aufhebung der nächtlichen Ausgangssperre und des 15-Kilometer-Radius' befinden. Die neue Schutzverordnung soll bis 7. März gelten. (dpa)