Sachsen spenden weiter fleißig
Die großen Wohlfahrtsverbände in Sachsen registrieren weiterhin eine hohe Spendenbereitschaft der Sachsen für die Flüchtlinge. Das geht aus einer Umfrage beim Deutschen Roten Kreuz, bei der Caritas und bei der Johanniter-Unfall-Hilfe hervor. „Vor allem Sachspenden werden gegeben“, sagte Julian Rossig, Sprecher des Landesverbandes Sachsen der Johanniter in Leipzig. Allein die Spenden, die in den zurückliegenden zwei Monaten in der Messestadt eingegangen seien, könnten 26 Schiffscontainer füllen. Mit einer Plakataktion will sein Verband ab Freitag für die Hilfe danken. 50 Großflächenplakate werden zehn Tage in der Stadt hängen. „Die Spenden reißen nicht ab“, sagte ein Sprecher des Diakonischen Werkes der evangelisch-lutherischen Kirche in Dresden. Knapp 29.000 Euro seien in diesem Jahr bislang bei der Katastrophenhilfe in Dresden eingegangen. Hinzu kämen noch Gelder aus Sachsen, die direkt an die zentrale Katastrophenhilfe gezahlt werden. Die Mittel würden weltweit unter anderem für die Flüchtlingshilfe eingesetzt. „Die Spendenbereitschaft in Sachsen ist ungebrochen“, sagte DRK-Sprecher Kai Kranich. Für neu ankommende Flüchtlinge gebe es deshalb immer wieder genügend für die Grundversorgung aus Spenderhänden, also Hosen oder Hemden. Es würde aber jetzt mehr Winterbekleidung benötigt, schilderte der Sprecher.