Sachsen schafft Platz für Asylbewerber
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Weil die Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber im Chemnitzer Stadtteil Ebersdorf aus allen Nähten platzt, nimmt der Freistaat eine weitere Außenstelle in Betrieb. Ein ehemaliges Bildungszentrum in Tharandt wird zur Notunterkunft - 80 Menschen sollen dort unterkommen. Unterdessen sind in dem Chemnitzer Heim vermehrt Fälle von Windpocken aufgetreten, dadurch wird die Verteilung der Flüchtlinge an die Kommunen behindert. Seit Anfang des Jahres hat Sachsen schon mehr als 8.000 Asylbewerber aufgenommen, das sind fast drei Mal so viele wie im Vorjahreszeitraum.