Sachsen mussten im Schnitt 33 Tage auf Steuerbescheid warten
Die sächsischen Arbeitnehmer mussten in den ersten drei Monaten dieses Jahres im Schnitt 33 Tage warten, bis sie vom Finanzamt einen Einkommensteuerbescheid bekommen haben. Nach unseren Informationen verringerte sich die Dauer damit um 3 Tage (Vorjahr: 36 Tage). Das hat eine Auswertung des ersten Quartals des Finanzministeriums ergeben."Bezogen auf die einzelnen Finanzämter schwankte die Bearbeitungsdauer zwischen 25 und 44 Tagen." sagte Stephan Gößl vom Finanzministerium in Dresden unserem Sender.„Die Steuerverwaltung hat das Ziel, die Steuererklärungen so zügig wie möglich zu bearbeiten. Schwankende Bearbeitungszeiten lassen sich jedoch nicht vermeiden.“, so Gößl weiter. „Die Bearbeitung erfolgt grundsätzlich in der Reihenfolge des Eingangs der Erklärungen. Die Bearbeitungsdauer hängt jedoch auch von der Komplexität des Einzelfalls, erforderlichen Rückfragen beim Bürger und dem Arbeitsanfall im Finanzamt ab.“Erfahrungsgemäß steigt die Anzahl der eingehenden Erklärungen bis zur Jahresmitte stetig an, wodurch sich die Bearbeitungszeiten in den Monaten Juni bis September insgesamt etwas verlängern werden. Im Laufe des Jahres werden sich die Bearbeitungszeiten wieder verkürzen, hieß es aus dem Ministerium weiter. Bei den sonstigen Steuerpflichtigen (z. B. Gewerbetreibende, Freiberufler, Vermieter), deren Erklärungen meist deutlich umfangreicher sind als die der Arbeitnehmer, hat sich eine Bearbeitungsdauer von rund 57 Tagen ergeben. Die Spannbreite bewegt sich hier zwischen 40 und 78 Tagen.Auch die Bürgerinnen und Bürger können die Bearbeitungszeiten positiv beeinflussen, hieß es. Wer die Steuererklärung elektronisch übermittelt, unterstützt sein Finanzamt, da die personelle Datenerfassung entfällt. Weitere Informationen zu ELSTER sind im sächsischen Steuerportal unter www.steuern.sachsen.de oder unter www.elster.de erhältlich.