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Sachsen lehnt weitere Sofort-Hilfen für Flutopfer ab

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Die Stadt Chemnitz ist bei der Besei­ti­gung der Hochwas­ser­schäden auch weiterhin auf Spenden­gelder angewiesen. Das wurde gestern bei einem Krisen­treffen in Dresden deutlich. Die Bürger­meister der von der Flut betrof­fenen Kommunen waren dort mit Innen­mi­nister Ulbig zusam­men­ge­kommen. Für Chemnitz war Bürger­meister Berthold Brehm dabei. Der Innen­mi­nister lehnte eine Aufsto­ckung der Hilfs­gelder erneut ab. „Ich halte es im Moment nicht für angebracht, schon zu sagen, das Geld reicht nicht, obwohl in vielen Fällen noch nicht ein Euro ausge­zahlt worden ist“. Die Staats­re­gie­rung hatte für ganz Sachsen fünf Millionen Euro bereit­ge­stellt - demge­gen­über steht eine Gesamt­scha­den­summe von 800 Millionen Euro.Die Stadt Chemnitz hilft unter­dessen 42 Unter­nehmen, die von der Flut betroffen waren: Die Spenden­kom­mis­sion hat gestern in ihrer Sitzung 202.500 Euro an Sofort­hilfe freige­geben. Bereits einen Tag nach Bestä­ti­gung der entspre­chenden Spenden­richt­linie sind damit konkrete Entschei­dungen getroffen worden, die den Betrof­fenen vor Ort zugute kommen sollen. Zunächst konzen­trierte sich die Kommis­sion auf Härte­fälle.

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