Sachsen leben bei Ernährung & Co. relativ sicher
Die Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen hat im vergangenen Jahr mehr als 23.000 Lebensmittelproben untersucht. 12 Prozent davon wurden beanstandet. Meist handelte es sich aber um Kennzeichnungsmängel, heißt es im Jahresbericht der Behörde. Er wurde am Mittwoch in Dresden vorgestellt. Aus der Studie geht auch hervor: Die Zahl der Geschlechtskrankheiten in Sachsen nimmt zu. So wurden im vergangenen Jahr mit 172 HIV-Erstdiagnosen 30 mehr gemeldet als 2013. Bei Syphilis waren es mit 293 etwa 60 mehr. Von den 15 im Freistaat aufgetretenen Fällen von Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) fielen allein neun auf das Vogtland.FSME wird durch Zecken übertragen. Das Vogtland ist in der bundesweiten Übersicht erstmals als Risikogebiet ausgewiesen.