Sachsen hinkt weiter beim Impfen hinterher
Die Corona-Impfungen in Sachsen verzögern sich weiter. Wie das Deutsche Rote Kreuz mitteilte, werden erst ab Anfang März wieder regelmäßig Termine in Größenordnungen angeboten. Grund sind die Lieferengpässe beim Hersteller. Bisher habe man nur 57 Prozent der zugesagten Menge erhalten, so das DRK weiter.
Am Montag wurden 23.000 neue Impfdosen vom Hersteller BioNtech/Pfizer geliefert. Der Großteil ist für die Bewohner sowie das Personal in den Pflegeeinrichtungen vorgesehen.
Von der Gesamtlieferung am Montag hat das Rote Kreuz für die mobilen Teams in den Pflegeeinrichtungen und die Impfzentren 22.230 Dosen erhalten. Daraus können für die Erstimpfung 11.115 Dosen gewonnen werden. 15 mobile Teams sind für die Erstimpfung täglich in Sachsen unterwegs. Sie brauchen ca. 1.500 Impfdosen pro Tag.
In Summe bedeutet dies 10.500 Impfdosen, die für die Pflegeeinrichtungen in dieser Woche reserviert sind. Die übrigen 615 Impfdosen für diese Woche verteilen sich auf die 13 Impfzentren.
