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Sachsen braucht weitere Erstaufnah­meplätze

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Die Flücht­lings­zahlen steigen weiter. Sachsen muss deshalb noch mehr Erstauf­nahme-Plätze schaffen. Innen­mi­nister Markus Ulbig sprach am Donnerstag in Dresden von 15.000 – bislang lag die Prognose bei 13.500. Im Juli war die Regie­rung noch von 5.000 Erstauf­nah­me­plätzen ausge­gangen Ulbig kündigte an, dass in der Leipziger Messe­halle 4 die Plätze bis zum Wochen­ende auf 850 erwei­tert werden. Auch die neue Zeltstadt in der Nähe des Dresdner Haupt­bahn­hofs wird größer. Dort sollen in der kommenden Woche zwei weitere winter­feste Großzelte aufge­baut werden. Dem Innen­mi­nister zufolge kommen die meisten Flücht­linge aus Bürger­kriegs­län­dern wie Syrien, dem Irak oder Afgha­nistan. Die Zahl der Asylsu­chenden aus Westbal­kan­län­dern liege nur noch bei etwa neun Prozent. Um die Kommunen bei der Unter­brin­gung der Flücht­linge zu Unter­stützen sollen Haushalts­er­leich­te­rungen gewährt werden - ähnlich wie beim Hochwasser. Der Landes­sport­bund bekommt vom Freistaat 200.000 Euro jährlich für die Integra­tion von Flücht­lingen - 50.000 Euro sollen noch in diesem Jahr fließen.