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Kleiner Rudi aus Reinsdorf hat sein Spenderherz!

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Es ist ein Weihnachtswunder: Nach Monaten des bangen Wartens hat der kleine Rudi aus Reinsdorf sein Spenderherz. Rudis Papa hat sich bei Facebook mit ersten Infos gemeldet.

Am Freitag kam der erlösende Anruf, dass ein Spenderherz für den kleinen Jungen gefunden ist. Noch am selben Tag wurde es Rudi im Deutschen Herzzentrum Berlin transplantiert. 14 Stunden habe die OP gedauert. Er liegt jetzt auf der Intensivstation und wird 24 Stunden überwacht.

Der Papa ist ganz vorsichtig optimistisch, denn von Entwarnung könne man noch nicht reden. Und doch ist es ein Wunder, denn die Suche nach einem passenden Herzen ist wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. „Unser Weg wird noch ein langer werden, aber die Richtung stimmt schon mal. Es gibt doch noch Wunder und uns wurde das wohl schönste und tollste Weihnachtsgeschenk gemacht, schreibt Philipp Rührold“.

Rudi und seine Schwester Frieda wurden im Mai in Zwickau geboren. Anfangs schienen beide gesund und munter, aber nach einiger Zeit ging es dem kleinen Jungen immer schlechter. Bei einem Herzultraschall im Juli stellten die Ärzte fest, dass die linke Herzkammer viel zu groß war und auf die Lunge drückte. Er wurde direkt in das Herzzentrum Leipzig verlegt und an die Herz-Lungen-Maschine angeschlossen.

Nach zwei Tagen ging es per Hubschrauber in das Deutsche Herzzentrum nach Berlin, wo Rudi notoperiert wurde. Dann begann dann das Warten auf ein Spenderherz. Die Familie des kleinen Jungen ist die ganze Zeit mit in Berlin und hat seitdem eine Welle der Hilfsbereitschaft erlebt.