Revision im Frankenberger Mordprozess
Der 89-Jährige Rentner aus Frankenberg, der wegen Mordes an seiner Ex-Freundin verurteilt wurde, zieht vor den Bundesgerichtshof. Die Verteidigung habe fristgerecht Revision eingelegt, teilte heute das Chemnitzer Landgericht mit. Von diesem war der Rentner vor einer Woche zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der Mann hatte seine 29 Jahre jüngere Ex-Freundin heimtückisch getötet. Dafür hat er nach Überzeugung des Gerichts ein stillgelegtes Auto präpariert. Mit dem Wagen habe er die auf einem Moped fahrende Frau von hinten gerammt. Das Opfer, das die Beziehung bereits 2012 beendet hatte, stürzte und erlag am Tag darauf im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen. Für das Verfahren am BGH ist einer Sprecherin zufolge der 5. Strafsenat zuständig. Dieser hat seinen Sitz in der Außenstelle Leipzig.