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Rentner per Telefon um 100.000 Euro betrogen

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Ein Mann aus Frankenberg ist Opfer eines Anlagebetrugs geworden. Der Senior überwies insgesamt 100.000 Euro, nachdem ihn ein angeblicher Mitarbeiter seiner Hausbank telefonisch kontaktiert hatte.

Mehrere Anrufe, ein Link, zwei Überweisungen

Wie die Polizei mitteilte, erhielt der Mann über einen Zeitraum von rund zwei Wochen mehrere Anrufe. Der Anrufer gab sich als Bankberater aus und sprach von einer angeblich besseren Anlagemöglichkeit für das bestehende Festgeldkonto. Im weiteren Verlauf erhielt der Senior eine E-Mail mit einem Link. Mit dem Klick darauf gewährte er dem Betrüger offenbar Zugriff auf seinen Computer. Kurz darauf tätigte der Mann zwei Überweisungen über jeweils 50.000 Euro – im Glauben, sein Geld gewinnbringend anzulegen.

Bank erkennt Unregelmäßigkeit

Erst als die echte Hausbank die ungewöhnlich hohen Abbuchungen bemerkte und sich bei dem Kunden meldete, fiel der Betrug auf. Zu diesem Zeitpunkt war das Geld bereits überwiesen. Der Vorfall wurde der Polizei am 28. Juli bekannt. Die Ermittlungen wegen Betrugs wurden aufgenommen. Die Beamten raten, bei unerwarteten Anrufen und E-Mails mit Links grundsätzlich vorsichtig zu sein – auch wenn der Kontakt vertrauenswürdig wirkt. 

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