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Reitzenhain: Diese Welpen wurden bei einem Transport beschlagnahmt

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Bei einer Kontrolle der Bundespolizei haben die Beamten am Grenzübergang Reitzenhain am Samstagabend fünf Hundewelpen in einem Kleinbus entdeckt. Ein 32-jähriger Bulgare war gegen 21 Uhr eingereist, als die Tiere im Kofferraum seines Fahrzeugs auffielen. 

Fehlende Tollwut-Impfung

Zwar konnte der Mann für alle Welpen gültige europäische Heimtierausweise vorlegen. Doch die dort dokumentierte Stempellage machte deutlich: Die Grundimmunisierung gegen Tollwut war noch nicht abgeschlossen. Weil eine Einreise ohne vollständigen Impfschutz ein erhebliches gesundheitliches Risiko darstellt, wurde umgehend eine Tierärztin hinzugezogen, um das weitere Vorgehen abzustimmen.

Tiere kommen in Quarantäne

Die Tierärztin entschied, auch aufgrund des jungen Alters der Hunde,  dass die Welpen in Quarantäne kommen. Sie nahm sie mit und brachte die fünf Tiere in ein nahegelegenes Tierheim. Dort werden sie nun medizinisch untersucht.  Der Fahrer musste eine Sicherheitsleistung in Höhe von 150 Euro zahlen. Gegen ihn wird nun wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt. Der 32-Jährige durfte seine Reise fortsetzen.