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Reitsport­spektakel geht in die letzte Runde

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Für die Spring­reiter in der Chemnitz Arena steigt heute das Finale zum Großen Preis von Sachsen. Das zweite Quali­fi­ka­ti­ons­springen gewannen am Samstag­abend Holger Wulschner und Felix Haßmann. Beide Reiter teilten sich das Preis­geld -sie beendeten das Stechen im Championat von Chemnitz mit der gleichen Zeit von 35:10 Sekunden. Haßmann zeigte sich begeis­tert von der Veran­stal­tung. "Die Atmosphäre ist toll, da komme ich gern wieder". Auch Olympia­sieger Lars Nieberg war mit der Premiere des Chemnitzer Reittur­niers zufrieden. Er hatte sein Top Pferd Leonie zu Hause gelassen und war mit "Casallora" an den Start gegangen. Für Nieberg reichte es in der Quali­fi­ka­tion nur für Rang sechs. Überschattet wurde das Turnier von einem schweren Unfall. Tobias Meyer stürzte mit seinem Pferd und blieb mehrere Minuten verletzt am Boden liegen, bis sich Sanitäter sich um ihn bemühten. Veran­stalter Matthias Krauß räumte Abstim­mungs­pro­bleme mit den Rettungs­kräften ein. "Das muss beim nächsten Mal schneller gehen!" Eine Trage war auch nicht sofort zur Stelle. Dafür sei direkt am Parcours kein Platz gewesen, so Messe­chef Michael Kynast. Laut Krauß war der in der Arena statio­nierte Rettungs­wagen erst um die Halle herum gefahren, um zu dem Verletzten zu gelangen. "Der Fahrer hätte mit seinem Fahrzeug den Parcours durch­fahren dürfen, das hat er aber offenbar nicht gewußt" so Krauß. Nach unseren Infor­ma­tionen wurde der Reiter Tobias Meyer am Knie verletzt, er kam ins Kranken­haus. Vor ausver­kauftem Haus fand am Samstag­abend die Premiere der Chemnitzer Pferde­nacht statt. In dem vierstün­digen Programm begeis­terten tolle Shows und Schau­bilder das Publikum und sorgten für eine super Stimmung in der Chemnitz Arena. Beson­deres Highlight des Programms waren u.a. die beiden Shows der „Tanzenden Beine“, die Ungari­sche Post mit fünf Pferden des Ponysport­verein Wenigenauma, die Slim-Light-Show der Ostsee-Quadrille mit ihren Friesen sowie die mehrfach prämierte Hunde­show von Wolfgang Lauen­burger. Für Aktion sorgten das Stafet­ten­springen und die Pony-Vierspänner beim Hinder­nis­fahren. Ausklang fand der Abend bei der Parcours-Party der Freiberger Brauerei.