++ EIL ++

Rechter Stadtrat wegen Hausfrie­densbruchs verurteilt

Zuletzt aktualisiert:

Wegen seiner Rüpeleien hat sich der rechte Stadtrat Martin Kohlmann eine Strafe von knapp 2.300 Euro einge­han­delt. Das Landge­richt verur­teilte den Frakti­ons­chef der rechts­ex­tremen Bürger­be­we­gung „Pro Chemnitz“ wegen Hausfrie­dens­bruchs. Er hatte sich nach einem Hausverbot gewei­gert, den Stadt­ver­ord­ne­ten­saal zu verlassen. Zuvor war es im Stadtrat zu einem Eklat gekommen. Kohlmann hatte einen Stadtrat der Linken als Nazi bezeichnet und Bürger­meister Berthold Brehm als „Kultur-Taliban“ beschimpft.